Die Aloe wächst ursprünglich in Wüstengegenden, bei uns in Europa ist sie normalerweise nicht heimisch. Inzwischen jedoch wird sie in Südeuropa angebaut.
Obwohl die Aloe wohl schon seit vielen tausenden Jahren als Heilkraut verwendet wird, ist sie bei uns erst seit Beginn des 20. Jahrhunderts als Heilpflanze gebräuchlich.
Die Aloe ist bekannt für ihre heilende Wirkung bei Hauterkrankungen und Wunden.
Äußerlich eingesetzt hilft die Aloe bei schlecht verheilenden Wunden, bei Verbrennungen, auch bei Insektenstichen und Geschwüren und Ekzeme, bei unreiner Haut und Hautreizungen.
Wenn man einen Sonnenbrand hat oder wenn man unter Juckreiz leidet, so tut Aloe-Gel sehr gut.
Innerlich sollte man nur Aloe-Gel verwenden, das das Immunsystem stärkt und bei Problemen im Magen-Darm-Trakt hilft.
Das Beste aus der Aloe bekommt man natürlich aus einer frischen Aloe, die man selbst im Haus wachsen hat. Man kann dann die abschneiden und sofort auf die betroffene Körperstellen legen.
Sammelzeit und Sammelgut der Aloe
Verwendet wird das Gel der Blätter, das aus ausreichend großen Blättern gewonnen wird.
Vorsicht
Das Aloe Gel kann, innerlich angewandt, in hoher Dosierung stark abführend wirken.