Die Hagebutte wird oft auch Heckenrose, Hagen Rose oder Schlafdorn genannt. Man findet die Habebutte an Wegesrändern, an Abhängen und in Hecken.
Die Hagebutte findet vielseitige Anwendungsmöglichkeiten in der Pflanzenmedizin.
Wahrscheinlich war die Hagebutte und ihre Heilkraft auch schon unseren Vorfahren in der Steinzeit bekannt. Heutzutage hat man es einfacher: Man kann Hagebuttentee fertig kaufen und muß nicht selbst sammeln. Ein solcher Hagebuttentee treibt leicht den Harn, als Gurgelmittel lindert und heilt er Zahnfleischbluten und Zahnschmerzen. Ein Tee aus Hagebutten ist besonders reich an Vitamin C und wird seit jeher bei Erkältungen, auch vorbeugend, getrunken. Zudem stärkt ein solcher Tee das Immunsystem.
Die Hagebutte wirkt zudem auch bei Rheuma und bei Gicht.
Eine Hagebuttenmarmelade wirkt appetitanregend, Hagebuttenmus hat eine abführende Wirkung.
Sammelzeit und Sammelgut der Hagebutte
Gesammelt wird im September bis Oktober die Frucht der Rosen.
Diese Früchte trocknet man in dünnen Lagen möglichst schonend.
Getrockneten Früchte sollte man nicht länger als ein Jahr lagern.
Besonders Vitamin C, Fruchtsäuren, ein Vitamin B-Komplex, Flavone
Anwendungsbeispiele zur Hagebutte
Bei einer Erkältung, auch vorbeugend
Nehmen Sie 2 Teelöffel getrockneter Hagebutte, die Sie mit einer Tasse heißem Wasser übergießen, dann 10 Minuten ziehen lassen und dann absieben.
Täglich einige Tassen davon trinken.
Bronchitis
100 g Hagebuttenblüten und Hagebuttenblätter mit einem Liter Wasser aufkochen, 15 Minuten ziehen lassen, dann bis 50 Grad abkühlen lassen und dann 100 g Honig zugeben. Gut verrühren und in ein Flasche füllen.
Täglich mehrmals ein Schnapsglas davon trinken. Innerhalb 2 Wochen aufbrauchen!
Hagebutten-Tee als Abführmittel
Ein Teelöffel zerkleinerter Hagebutten mit einem Viertel Liter kochendem Wasser übergießen, 5-10 Minuten ziehen lassen, dann abseihen.
Kann auch kalt getrunken werden.