Lavendel ist typisch für Südfrankreich, man findet dort große Felder, ja ganze Landstriche voller Lavendel. Hier bei uns pflanzt man ihn im Garten an, er sieht schön aus und duftet vor allem wunderbar!
Jeder kennt den Duft des Lavendel - wenn auch manchmal nur vom Weichspüler in der Waschmaschine.
Aber gerade dieser Duft macht den Lavendel so einzigartig: Er wirkt direkt auf unser Gemüt ein und beruhigt uns, Stress verfliegt und man fühlt sich wieder frisch und rein.
Besonders auch bei Babys kann man diese Wirkung feststellen, etwa, wenn man ein Lavendelkissen neben das Bettchen legt.
Zudem wirkt dieses Heilkraut harntreibend und krampflösend. Lavendel hilft bei Asthma, bei Erschöpfungszuständen, bei Herzbeschwerden, bei Bluthochdruck, bei Husten, bei Kreislaufbeschwerden, bei Magenkrämpfen, bei Migräne, bei Nervosität, bei Nervenschwäche, bei rheumatische Schmerzen, bei Schlaflosigkeit, bei Kopfschmerzen, bei entzündeten Wunden und auch bei Gürtelrose.
Man kann den Lavendel innerlich als Tee anwenden, größere Mengen eines solchen Tee's kann man dem Badewasser beigeben. Ein Lavendelbad hat eine sehr entspannende Wirkung.
Übrigens hilft der Lavendel, z.B. als Duftkissen, auch im Kleiderschrank gegen Motten.
Bei Hautreizungen kann man den Lavendel in Salben und Cremes einsetzen.
Lavendel-Tee
Einen solchen Lavendel-Tee stellt man aus getrockneten Lavendel-Blüten her.
Nehmen Sie dazu einen gehäuften Teelöffel Lavendelblüten in kochendes Wasser, dann 5 Minuten abgedeckt ziehen lassen, abseihen und in kleinen Schlucken trinken.
Sammelzeit und Sammelgut des Lavendel
Gesammelt wird von Juli bis August, und zwar die Blüten des Lavendel.