Die Petersilie ist in fast jedem Kräutergarten zu finden.
Die Petersilie als Heilkraut hat eine krampflösende und schleimlösende Wirkung, sie hilft bei Verdauungsstörungen, sie regt die Harnorgane an, Petersilie hilft gegen Appetitlosigkeit, bei Blähungen, bei Verstopfung, bei Mundgeruch, bei Frühjahrsmüdigkeit, bei Gicht, bei Rheuma, bei Blasensteinen, bei Ohrenschmerzen, bei einem Kater, bei Müdigkeit, bei Insektenstichen oder Mückenstichen, Petersilie fördert Wehen, sie treibt die Nachgeburt aus wirkt lindernd auf Geschwüre. Zudem ist die Petersilie aufgrund ihres hohen Vitamin C-Gehaltes belebend und sie hilft wunderbar gegen Frühjahrsmüdigkeit.
Petersilie gilt auch als so genanntes Frauenkraut, da sie auf die Fortpflanzungsorgane der Frau eine besonders starke Wirkung hat. Petersilie ist menstruationsfördernd, Petersilie lindert Periodenbeschwerden und hilft der Frau bei der Geburt.
Petersilien-Tee
Nehmen Sie einen bis zwei Teelöffel Petersilien-Samen oder Petersilien-Wurzel, die Sie in eine Tasse kochendes Wasser geben und danach zehn Minuten ziehen lassen. Anschließend abseihen und kleine Schlucke davon trinken. Trinken Sie davon eine bis drei Tassen davon.
Eine Petersilien-Tinktur stellt man her, indem man Petersilien-Samen, -Wurzeln oder auch Blätter mit Korn, mindestens 40% Alkohol, übergießt, bis alle Pflanzenteile mit dem Korn bedeckt sind.
Danach 2 – 6 Wochen stehen lassen, dann abseihen und in eine dunkle Flasche geben.
Nehmen Sie 10 bis 50 Tropfen, dreimal am Tag, davon ein.
Sammelzeit und Sammelgut der Petersilie
Gesammelt werden Samen, Blätter und Wurzeln der Petersilie, gesammelt wird von April bis in den Oktober.