Die Poleiminze gehört zu den Minzarten und sie sieht der Pfefferminze tatsächlich auch sehr ähnlich.
Die Poleiminze hat einen scharfen und würzigen Geschmack, sie hat violette Blüten und einen intensiven jedoch angenehmen Geruch.
Ursprünglich kommt die Poleiminze aus Südeuropa, inzwischen ist sie jedoch auch bei uns heimisch geworden. Sie steht jedoch leider auf der so genannten Roten Liste, sie ist also eine besonders geschützte Pflanze und inzwischen auch sehr selten in der freien Natur anzutreffen.
Die Poleiminze bevorzugt feuchte und nährstoffreiche Böden, man findet sie deshalb zum Beispiel an Ufern von Flüssen oder Seen.
In der Poleiminze ist ein Gift enthalten, das Pulegon, man sollte diese Heilpflanze deshalb nur noch äußerlich anwenden. Zur inneren Anwendung sollte man auf Fertigpräparate zurückgreifen.
Interessant ist übrigens auch, dass derName Polei übersetzt Floh bedeutet, was der Poleiminze auch den Namen Flohkraut einbrachte, und tatsächlich hilft die Poleiminze auch gegen Flöhe, besonders gegen Katzenflöhe.
Weisheit des Tages:
Man soll die Dinge so nehmen, wie sie kommen. Aber man sollte auch dafür sorgen, dass die Dinge so kommen, wie man sie nehmen möchte.