Rainfarn

 
Rainfarn setzte man früher als Heilkraut gegen Würmer ein.
Zudem verwendete man ihn gegen Flöhe, gegen Läuse und bei Krätze. Da der Rainfarn aber eine gewisse Vergiftungsgefahr aufweist, und das schon bei Hautkontakt, verwendet man ihn heutzutage kaum noch.

Rainfarn hilft bzw. half früher u.a. bei Hepatitis, bei Magenerkrankungen, bei Gastritis, bei Kolitis, bei Rheuma, bei Nervenerschöpfung, bei Harnblasentzündung und Nierenentzündung, bei Nierensteinen, bei Epilepsie, bei Leberleiden, bei Nervenstörungen, bei Magenkrämpfen, bei Kopfschmerzen, bei Gicht, bei Neurosen, bei Atemwegserkrankungen.
Für den äußerlichen Gebrauch verwendet man Rainfarmpräparate bei Wunden, bei Geschwüren, bei blauen Flecken.

Mit einem Absud bzw. Tee sollen auch Kopfläuse vertrieben werden. Die Haare werden nach dem Waschen mit dem Tee gespült.

Andere Namen für den Rainfarn

Dreifuß, Drüsenkraut, Kraftkraut, Milchkraut, Pressblume, Rainfeldblume, Regenfan, Rainfart, Tannkraut, Weinwermut, Wurmkraut

Andere Wirkungsgebiete der Rainfarn

  • Bei Verstopfungen
  • Bei Regelstörungen
  • Bei Appetitlosigkeit
  • Bei Gelenk- und Nervenschmerzen
  • Bei Magen- und Darminfektionen
  • Bei Rheuma
  • Bei Würmern
  • Bei Ungeziefer
  • Bei Verdauungsstörungen
  • Bei Pilze
  • Bei Blähungen

Früher verwendete Pflanzenteile

Verwendet wurden die Rainfarn-Blüten und das Kraut

Sammelzeit des Rainfarn

Man sammelt das Kraut von Juli bis in den Oktober
Man sammelt die Blüten von Juli bis in den September

Vorsicht

Rainfarn nicht in der Schwangerschaft einnehmen.

Nicht überdosieren und nicht über einen langen Zeitraum einnehmen.

Da eine gewisse Vergiftungsgefahr besteht, sollte man nur aus Fertigprodukte zurückgreifen, die in der Apotheke erhältlich sind.


Thema: Kräuter

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