Rainfarn setzte man früher als Heilkraut gegen Würmer ein.
Zudem verwendete man ihn gegen Flöhe, gegen Läuse und bei Krätze. Da der Rainfarn aber eine gewisse Vergiftungsgefahr aufweist, und das schon bei Hautkontakt, verwendet man ihn heutzutage kaum noch.
Rainfarn hilft bzw. half früher u.a. bei Hepatitis, bei Magenerkrankungen, bei Gastritis, bei Kolitis, bei Rheuma, bei Nervenerschöpfung, bei Harnblasentzündung und Nierenentzündung, bei Nierensteinen, bei Epilepsie, bei Leberleiden, bei Nervenstörungen, bei Magenkrämpfen, bei Kopfschmerzen, bei Gicht, bei Neurosen, bei Atemwegserkrankungen.
Für den äußerlichen Gebrauch verwendet man Rainfarmpräparate bei Wunden, bei Geschwüren, bei blauen Flecken.
Mit einem Absud bzw. Tee sollen auch Kopfläuse vertrieben werden. Die Haare werden nach dem Waschen mit dem Tee gespült.