Schafgarbe

 
Die Schafgarbe wurde schon im Altertum zur Heilung von Wunden und zur Stillung von verwendet. Aber auch die Menschen im alten China und die Ureinwohner Amerikas, die Indianer, kannten schon die Wirkung der Schafgarbe.

Man kann die Schafgarbe äußerlich und innerlich anwenden. Hierzu eignet sich ein Schafgarben-Tee oder eine Tinktur mit Schafgarbe.

Man setzt die Schafgarbe besonders im Bereich der Verdauungsorgane und der Frauenleiden ein. Die Schafgarbe hat zudem eine besondere Wirkung auf unsere Venen, sie fördert den Rückfluß des Blutes zum Herzen hin.

Dadurch wird der Kreislauf verbessert und Beschwerden wie etwa Krampfadern, geschwollene Füße und schwere Beine oder auch Durchblutungsstörungen werden gebessert.

Die Schafgarbe beruhigt einen gereizten Magen, schmerzhafte Krämpfe werden gelöst.
Der Volksname "Bauchwehkraut" wird wohl daher abgeleitet.
Da die Schafgarbe besonders im Bauch- und Beckenbereich entkrampfend wirkt, kann man sie auch gut bei allerlei Frauenbeschwerden einsetzen.

Aber die Schafgarbe kann noch mehr: Die enthaltenen ätherischen Öle regen den Appetit an, sie helfen aber auch bei leichten Erkältungen. Verwenden Sie dazu 2 Teelöffel Schafgarbenkraut, die Sie in eine Tasse kochendes Wasser geben, dann eine viertel Stunde ziehen lassen und dann abseihen. Trinken Sie von diesem Tee bis zu 3 Tassen pro Tag.

Die Sammelzeit für die Schafgarbe erstreckt sich von Juli bis Ende August.
Besonders das blühende Kraut ist besonders wirksam.
Man kann die frisch gesammelte Pflanze z.B. auch einfach auspressen und dann den gewonnenen Saft trinken. Und aus der getrockneten Schafgarbe kann natürlich später einen Tee herstellen.


Die Schafgarbe kann, wie oben erwähnt, bei Magenbeschwerden helfen, jedoch auch bei Appetitlosigkeit. Zusätzlich regen die in der Schafgarbe enthaltenen Wirkstoffe den Kreislauf an, sie verbessern den Blutfluss und sie stärken unser Immunsystem.

Die Schafgarbe hilft unter anderem zur Wundheilung, bei Blutungen, bei Rheuma, bei Erschöpfung, bei Lungentuberkulose, er erhöht die Milchbildung bei stillenden Frauen, bei Nierenleiden, bei Gallensteinen, bei Hämorrhoiden, bei Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts bei Geschwüren.
Schafgarbe verbessert den Stoffwechsel, sie hilft bei Gebärmutter-, Darm-, Lungen- und hämorrhoidalen Blutungen, auch bei Nasenbluten, bei Zahnfleischbluten, bei Mundschwämmchen, bei Menstrualzyklusstörungen, bei starker Menstruation, bei Myomen, bei Eierstockentzündungen.
Schafgarbentee hat eine krampfstillende und blutungsstillende Wirkung.

Die Wirkstoffe in der Schafgarbe normalisieren bzw. vergrößern die Blutgerinnbarkeit.
Man findet Schafgarbe in vielen Appetit- und Gallentees.

Frischer Schafgarben-Saft ist zudem besonders wertvoll. Aber er muß wirklich ganz frische sein, damit er seine volle Wirkung entfalten kann. Hat man keinen frischen Saft, kann man auch Tee verwenden. Zudem eignet sich ein solcher Tee äußerlich für Waschungen oder Bäder, etwa bei Geschwüren, schlecht verheilenden Wunden oder auch bei Schuppenflechte.

Man findet die auf trockenen Wiesen und an Wegesrändern.

Weitere Anwendungsgebiete der Schafgarbe

  • Bei Gallebeschwerden
  • Bei Wechseljahrsbeschwerden
  • Bei Wunden
  • Bei Gallenkoliken
  • Bei Blutungen
  • Bei Blähungen
  • Bei Hämorrhoiden
  • Bei Brandwunden
  • Bei Schürf- und Stichwunden
  • Bei Unterleibskrämpfen
  • Bei Schleimhautentzündungen
  • Bei Ödemen
  • Zur Wundheilung
  • Bei Durchfall
  • Bei Geschwüren
  • Bei Eierstockentzündung
  • Bei Magen-Darm-Beschwerden
  • Bei Appetitlosigkeit
  • Bei Verdauungsschwäche
  • Bei Menstruationsbeschwerden

Sammelzeit und Sammelgut

Verwendung findet das blühende Kraut und die Blüten der Schafgarbe. Gesammelt wird dies im Hochsommer

Wirkstoffe

In der Schafgarbe finden sich allerlei Inhaltsstoffe, z.B. Bitterstoffe, Gerbstoffe, ätherische Öle, Flavonoide, Alkaloide, Saponine, Polysacharide, Vitamine C, K, Karotin.
Kalium, Kalzium, Magnesium, Selen, Bor, Kupfer, Zink.

Anwendungsbeispiele und alte Rezepte rund um die Schafgarbe

 

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