Nicht nur im Sommer, sondern zunehmend ganzjährig legen Menschen Wert auf gesunde, gepflegte Füße. Und dazu gehört natürlich auch die Entfernung der unansehnlichen Hornhaut, die sich vornehmlich an den Fersen und Zehenballen bildet. Wenngleich diese Hornhaut keine Gesundheitsbeeinträchtigung darstellt, sondern sich vielmehr als Folge von falschen, zu engen Schuhen und infolge von zu langem Gehen und Stehen bildet, ist dies doch ein kosmetisches Problem, dem wir hier mit altbewährten Mitteln zu Leibe rücken wollen.
Hilfreiche Hausmittel
Um die Hornhaut aufzuweichen, eignet sich gut das australische Teebaumöl. Dieses sollte mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen gerieben werden.
Auch die Hirschtalgsalbe gilt als bewährtes Hausmittel.
Daneben haben sich Aloe vera-Saft und Apfelessig gut bewährt.
Sinnvoll sind auch Packungen aus Kamille, die auf die Hornhautstellen aufgelegt werden. Dazu werden ein Eßlöffel Kamilleblüten in Stoff (z. B. Leinen) eingeschlagen und mit 2 bis 3 Eßlöffel kochendem Wasser getränkt. Diese Packung wird dann auf die betreffenden Hornhautstellen gelegt. Das Ganze sollte einige Male wiederholt werden, wenn nötig, auch an mehreren Tagen. Danach kann die Hornhaut recht problemlos mit einem Bimsstein oder Hornhauthobel entfernt werden.
Bevor Sie einen Bimsstein oder Hornhauthobel anwenden, kann auch ein lauwarmes Fußbad hilfreich sein, das die Hornhaut im Vorfeld aufweicht. Diesen Bädern kann auch Seife beigefügt sein. Nach solch einer Behandlung sollten Sie Ihre Füße gut eincremen.
Um der Hornhautbildung im Vorfeld vorzubeugen, sollten Sie nach Möglichkeit bequeme, nicht drückende Schuhe tragen. Wann immer Sie die Möglichkeit dazu haben, sollten Sie ganz auf das Tragen von Schuhen verzichten, denn Barfußgehen ist eine hervorragende Vorbeugung gegen Hornhautbildung.