Funktionsstörungen des Innenohrs können das Gehör beeinträchtigen, zu einem Tinnitus (=Ohrgeräusch) führen oder Schwindel über Störungen des Gleichgewichtsorgans im Innenohr verursachen.
Diese Probleme sind weit verbreitet, vor allem Menschen über 65 Jahre (davon haben 1/3 bis die Hälfte Hörschäden). Dagegen kommt Tinnitus schon häufig auch bei jungen Menschen vor. Als mögliche Auslöser werden v. a. Stress, Arbeitsplatzbelastungen (Gifte, Lärm, Schwermetalle), einseitige Körperhaltung (z. B. PC, Hebe - und Tragearbeiten) und Halswirbelschäden diskutiert.
Tipps und Hausmittel bei Tinnitus
Übermäßiger Verzehr von gesättigten Fettsäuren und Cholesterin kann die Empfindlichkeit des Gehörs vermindern. Weil erhöhte Blutfette die Mikrodurchblutung im Innenohr in den feinsten Blutgefässen, den Kapillaren, behindern können.
Ebenso führt eine stark zuckerhaltige Ernährung zu Gefäßverengung der feinsten Blutgefäße im Innenohr. Der wechselnde Blutzuckerspiegel führt dann z. B. auch zu schwankendem Tinnitus.
Ebenfalls ungünstig und gefäßverengend wirken Nikotin und Koffein. Auch sie führen zu schwankenden Tinnitus bzw. Hörverlust.
Schränken Sie Aspirineinnahme (falls regelmäßig) ein + ebenfalls Ihren Alkoholkonsum. Beide lösen die oben genannten Beschwerden aus.
Auch Nahrungsmittel – Allergien können Funktionsstörungen des Innenohr auslösen, wie Ohrensausen.
Schwindel, der unvermittelt ein- und wieder aussetzt, kann durch regelmäßiges Essen von Ingwer vermindert werden (1 EL gemahlener oder geriebener Ingwer vermischt mit heißem Wasser und dies täglich).
Schwermetallbelastungen wie Aluminium oder Blei können Ohrgeräusche mit auslösen (Bestimmung durch Haaranalyse.).
Sesamsamen z. B. über Salate streuen
Tinktur aus der Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa)